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Österreich
Pfeifergasse
Die Pfeifergasse ist eine verwinkelte Gasse in der Altstadt von Salzburg. Sie führt vom Mozartplatz bis zum Kajetanerplatz und hieß früher nach den dort ebenfalls ansässigen Leinenwebern zeitweise auch Webergasse. Nur der östlichste Teil war früher als Kumpfmühlgasse bekannt. Die Pfeifergasse war die Gasse der Spielleute und Berufsmusiker. Unter Pfeifern waren nämlich Musiker (Spielleute) im Allgemeinen und Holzblasinstrumentenspieler im Städtischen Dienst im Besonderen zu verstehen. Die Aufsicht über die Pfeifer hatte ein ´Spielgraf´, ein Amt, das in Salzburg zuerst im Jahr 1488 urkundlich erwähnt ist.
Österreich
Steingasse
Die Steingasse in Salzburg auf der Neustadtseite verbindet das Platzl nahe der Staatsbrücke auf der Südseite des Kapuzinerbergs, früher Imberg genannt, mit der Arenbergstraße in Richtung Süden. Dort befindet sich auch das bekannte Schloss Arenberg. Joseph Mohr der Autor des Liedes Stille Nacht wurde im Haus Steingasse 31 geboren und wuchs hier auf.
Österreich
Linzergasse
Die Linzergasse ist neben der Getreidegasse und der Steingasse die wohl bekannteste Gasse Salzburgs. Sie liegt in der Neustadt und verläuft heute von der Staatsbrücke bzw. dem kleinen Platzl bis zur Franz-Josef-Straße. In fürsterzbischöflicher Zeit bildete sie die wichtigste Hauptverkehrsader nach Linz bzw. Österreich, woraus sich der Name der Gasse ergibt. Über 140 Geschäfte sowie die historischen Bauten machen die Linzergasse zu einem beliebten touristischen Zielpunkt in Salzburg. Jährlich findet hier das ´Linzergassenfest´ am letzten Wochenende im Juni statt.
Österreich
Griesgasse
Die Griesgasse (früher Am Grieß) ist eine der bekanntesten Gassen der Salzburger Altstadt.Der Name leitet sich vom groben Salzachsand ab, der Gries genannt wurde. Die breite Griesgasse in Salzburg verläuft nach einem leichten Knick geradlinig vor der zur Salzach parallel verlaufenden historischen Stadtmauer zwischen der Gstättengasse (bzw. dem Anton-Neumayr-Platz) auf die verlängerte Staatsbrücke zu und wurde wesentlich im frühen 17. Jahrhundert unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und Paris Lodron durch Aufschüttungen über dem Salzachgries und durch Ufersicherungen an der Salzach angelegt. Zuvor war hier ein freier oft überschwemmter Platz mit Viehweiden, und randlich mit Obst- und Gemüsegärten. In fürsterzbischöflicher Zeit hieß die Gasse Unterer Gries, der obere Gries lag demnach wohl südlich der Hauptbrücke (heute Rudolfskai).
Österreich
Petersfriedhof
Der Petersfriedhof (Friedhof des Stiftes St. Peter) ist neben dem Friedhof des Stiftes Nonnberg die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs. Durch seine Lage am Fuß des Felsens des Festungsberges und sein malerisches Umfeld, das immer wieder neue Blickwinkel eröffnet, war der Petersfriedhof ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts. Petersfriedhof´O schöner Ort, den Toten auserkoren,zur Ruhestätte für die müden Glieder!Hier singt der Frühling Auferstehungslieder,vom treuen Sonnenblick zurückbeschworen. Wenn alle Schmerzen auch ein Herz durchbohren,dem sein Liebstes senkt zur Erde nieder,doch glaubt es leichter hier: wir sehn uns wieder,es sind die Toten uns nicht ganz verloren. Der fremde Wanderer, kommend aus der Ferne,dem hier kein Glück vermodert, weilt doch gernehier, wo die Schönheit Hüterin der Toten. Sie schlafen tief und sanft in ihren Armen,worin zu neuem Leben sie erwarmen,die Blumen winkens, ihre stillen Boten. ´´ Nikolaus Lenau: Salzburger Kirchhof (Petersfriedhof)
Österreich
Sebastiansfriedhof
Der Sebastiansfriedhof in der Stadt Salzburg ist ein Friedhof nächst der Kirche St. Sebastian, der nach dem Vorbild italienischer Campo Santo gestaltet ist.Er wurde von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau in Auftrag gegeben, vom italienischen Baumeister Andrea Berteleto geplant und zwischen 1595 und 1600 errichtet. Er diente neben dem kleinen Petersfriedhof in der Folge als Begräbnisort für alle Bürger der historischen Stadt Salzburg, nachdem 1599 der alte Domfriedhof aufgelassen worden war um dort Platz für die repräsentative Anlage des Residenzplatzes zu schaffen.
Österreich
Salzburg Museum
Das Salzburg Museum in der Neuen Residenz ist ein Museum für Kunst- und Kulturgeschichte von Stadt und Land Salzburg.Das heutige Salzburg Museum wurde 1834 als Städtisches Arsenal in Salzburg von Vinzenz Maria Süß gegründet. 1835 wurde mit dem Besuch des damaligen Kreishauptmanns Graf Montecuccoli die Ausstellung von Waffen, Büchern, Urkunden, Münzen und Mineralien für das allgemeine Publikum zugänglich. Durch Unterstützung des damaligen Salzburger Bürgermeisters Alois Lergetporer konnten in den Folgejahren weitere Räume im einstigen städtischen Getreidemagazins am Unteren Gries (heute Franz-Josef-Kai) dazugewonnen werden. Die ausgestellten Objekte und auch die finanziellen Einnahmen des ab 1836 bereits als Städtisches Museum bezeichneten Instituts bestanden bis 1844 ausschließlich aus Spenden Salzburger Bürger.
Österreich
Haus der Natur
Das Haus der Natur in Salzburg (Österreich) wurde 1924 vom Zoologen Prof. Eduard Paul Tratz (1888 - 1977) gegründet, welcher das Haus auch bis 1976 leitete. Danach war Prof. Eberhard Stüber für 33 Jahre Direktor des Hauses. Am 1. Juli 2009 übernahm Dr. Norbert Winding die Leitung. Es bietet dem Besucher in mehr als 80 Schauräumen Ausstellungen über die verschiedensten Bereiche der belebten und unbelebten Natur, u.A. auch ein Aquarium mit über vierzig Schaubecken. Weltberühmt ist das Museum vor allem für seine vielen Dioramen. Nach der Generalsanierung und der Neueinrichtung eines Science Centers im ehemaligen Carolino Augusteum wurde das Museum am 27. Juni 2009 wiedereröffnet
Italien
Dom von Pisa
Der Dom Santa Maria Assunta ist eine Kirche in Pisa, zu der der weltweit berühmte Schiefe Turm von Pisa gehört. Der Dom steht auf dem weitläufigen, grünleuchtenden Rasenplatz der Piazza del Duomo, auf der sich auch die drei dazugehörenden Bauwerke Baptisterium, Camposanto Monumentale und der Campanile (Der Schiefe Turm von Pisa) befinden. Während in vielen anderen Städten diese Flächen aus Platzmangel zugebaut wurden, blieben sie in Pisa bestehen. Sie ermöglichen heute eine hervorragende Sicht auf die imposanten Werke aus der Blütezeit Pisas. Dieser Platz wurde vom Dichter D´Annunzio als Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) bezeichnet und wird noch heute so genannt. Trotz einer unterschiedlichen Bauzeit von über 200 Jahren wurde durch den gleichbleibenden Baustoff Carrara-Marmor und die einheitliche Fassadengestaltung ein zusammenhängendes Bild geschaffen. Der Dom wurde zum Vorbild für spätere Dombauten wie z. B. in Florenz und Siena und galt jahrhundertelang als monumentalster Bau der christlichen Geschichte. Papst Gelasius II. weihte 1118 den damals noch unvollendeten Dom ein.
Italien
Baptisterium
Das Baptisterium in Pisa ist die Taufkirche des Doms in Pisa. Das freistehende Gebäude wurde 1152 von Diotisalvi als Ergänzung zum Dom im romanischen Stil auf kreisförmigem Grundriss nach dem Vorbild der Anastasis Rotunde des Heiligen Grabes in Jerusalem begonnen. Der Bau hat innen einen zweigeschossigen Stützenkranz aus 12 Pfeilern und Säulen, der einen kreuzgratgewölbten Umgang vom Mittelbereich unter der Innenkuppel trennt. Diese Innenkuppel besteht aus einem Kegelstumpf, der ursprünglich oben offen war. Nach einem finanziell bedingten Baustopp am Ende des 12. Jahrhunderts wurde die Außenverkleidung erst 1260 von Niccolò Pisano und 1277-1284 von Giovanni Pisano fortgeführt. Während die erste Ebene noch dem Stil des Doms angepasst wurde, baute man die zweite Etage mit Blendarkaden im üppigen Stil der Gotik. Die äußere Segmentkuppel, die die Innenkuppel teils überdeckt, wurde erst 1358 von Cellino di Nese und von Zibellinus, einem Baumeister aus Bologna, errichtet. Dabei fügte man dem Bau ein drittes Außengeschoss hinzu. 1394 schloss man die offene Mitte der alten Kegelkuppel mit einem kleinen Gewölbe, was den Bau auf seine heutige Gesamthöhe brachte.
Italien
Palio di San Ranieri
Die Regatta von San Ranieri hält sich im Juni auf den Fluß Arno statt, der die Stadt von Pise durchquert. Die Boote, die vorbeiziehen, vertreten die vier Bezirke der Stadt und tragen deren Farben. Auf jedem Boot zusätzlich zu den Mannschftskameraden, findet sich ein montatore oder ein Kletterer, der, um den paliotto zu erobern, bis zum Wipfel eines Mastes von zehn Metern klettern soll, der auf einem großen Boot in der Mitte des Flusses aufgestellt ist.
Italien
Schiefer Turm von Pisa
Der Schiefe Turm von Pisa (auf italienisch Torre pendente di Pisa) ist das wohl bekannteste geneigte Gebäude der Welt und Wahrzeichen der Stadt Pisa in Italien. Der Turm war als freistehender Glockenturm (Campanile) für den Dom in Pisa geplant. Zwölf Jahre nach der Grundsteinlegung am 9. August 1173, als der Bau bei der 3. Etage angelangt war, begann sich der Turmstumpf wegen eines Grundbruches in Richtung Südosten zu neigen. Daraufhin wurde der Bau für rund 100 Jahre unterbrochen. Die nächsten vier Stockwerke wurden dann schräg gebaut, um die Schieflage auszugleichen. Danach musste der Bau nochmals unterbrochen werden, bis 1372 auch die Glockenstube beendet war. Die Schieflage des Turms beruht auf dem Untergrund aus lehmigem Morast und Sand, der sich unter dem Gewicht verformt. Neuesten Ausgrabungen zufolge steht er am Rand einer ehemaligen Insel direkt neben einem antiken, zur Bauzeit bereits versandeten Hafenbecken. Die Schieflage des Turms beträgt 3,97 Grad. Der Legende nach hat der aus Pisa stammende Galileo Galilei bei Versuchen auf dem Turm die Fallgesetze entdeckt. Im Jahre 1987 wurde das Ensemble aus dem Turm, der benachbarten Kathedrale, dem Baptisterium und dem Friedhof von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
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